Operation Dune Walker - Juni bis Juli 2019 - Anizay

Operation Dune Walker

Juni bis Juli 2019

Anizay



Szenario Geschichte / Beschreibung

Der Orient gilt seit jeher als Perle in mitten von Sand und Staub. Durch die großen Rohöl-Reserven konnten sich arabische Nationen bis an die Spitze der modernen Wirtschafts- und Industriezentren hocharbeiten. Dazu gehört auch die kleine Region Anizay.


Mit den Jahren wurden jedoch islamische Fundamentalisten auf die wohlhabende Provinz Anizay aufmerksam und konnten die Region durch geschickte Guerilla Taktiken destabilisieren. Das örtliche Militär und die Polizei sind durch jahrelange Korruption und den zermürbenden Kampf gegen die islamistischen Guerilla-Kämpfer nur noch ein Schatten ihrer selbst.


Bisher haben die Islamisten eher im Verborgenen agiert und durch Anschläge und Überfälle für Angst und Schrecken gesorgt. Durch die Misserfolge des Militärs und der Polizei motiviert, suchen sie allerdings seit einiger Zeit den offenen Kampf. Nach einigen Wochen der Gefechte gewannen die religiösen Kriegstreiber die Oberhand und konnten große Gebiete vollkommen unter ihre Kontrolle bringen. Zu diesen zählen auch die wertvollen Ölfelder, vor allem im Süden der Region.


Das örtliche Militär ist mit der Situation überfordert. Ihr Oberbefehlshaber Sultan Farid Mahmood bittet die Vereinigten Staaten von Amerika um Beistand bei der Zerschlagung der fundamentalistischen Bewegung.


Der derzeitige US-Präsident Donald Trump versicherte ihm vor einigen Tagen auf Twitter seine Unterstützung:


Der Einsatz der US-Streitkräfte wird über die nächsten Tage vorbereitet. Sehr wahrscheinlich ist eine Stationierung von US-Streitkräften in der ehemaligen Airbase des lokalen Militärs.



Mission #1 - 05.06.2019:

Die Islamisten haben über die letzten Wochen einiges an Boden gut machen können. Vor allem im Süden haben unsere Feinde ganze Dörfer in ihre Gewalt gebracht und das örtliche Militär und die Polizei vertreiben können. Im Rest der Region verstecken sich die Kämpfer vor allem unter der Bevölkerung. Besonders das unübersichtliche Gebiet im Nord-Westen ist ein Problem.


Um den Kampf effektiv aufnehmen zu können, müssen wir zunächst Informationen über unsere Feinde sammeln. Deshalb bestand der erste Auftrag darin, einige wichtige Verbindungsstraßen Richtung Süden zu patrouillieren, IEDs zu räumen und das Dorf Goqan im Süden aufzuklären.


Dieser Auftrag konnte mit zwei kleineren Zwischenfällen erfolgreich durchgeführt werden. Beim Entschärfen einer IED ist unser Platoon in einen kleinen Hinterhalt geraten; die Feinde konnten allerdings problemlos bekämpft werden. Außerdem wurde ein Squad des Platoons beim Aufklären der Stellungen in Goqan entdeckt und durch Mörser unter Beschuss genommen. Das Squad konnte sich allerdings erfolgreich zurückziehen.


Neben den Informationen, die zum Dorf im Süden gesammelt werden konnten, gab es auch einige Gespräche mit Zivilisten. Bei diesen Gesprächen ist der Zwiespalt in der Bevölkerung deutlich geworden. Auf der einen Seiten stehen die Islamisten, die religiöse Führung und Ordnung versprechen. Auf der anderen Seite Sultan Farid Mahmood, der Wohlstand für die Region verspricht aber sein Versprechen bisher nicht gehalten hat...



Mission #2 - 08.06.2019:

Das Militär hat vor einigen Tagen zwei Kämpfer festnehmen können. Es wird vermutet, dass es sich bei den beiden um etwas höherrangige Kämpfer der Islamisten handelt. Zu weiteren Befragungen mussten wir beide Personen sicher von der FOB Nauzad des örtlichen Militärs zu unserer FOB Scorpion bringen. Da unsere Feinde anscheinend darüber Bescheid wussten, starteten diese einen Befreiungsversuch, sobald unser Konvoi die FOB verlassen hatte.


Der Angriff konnte, mit Hilfe der Unterstützung von Hawk-1 (Apache), zurückgeschlagen werden. Einer unserer MRAPs wurde durch einen Selbstmordattentäter beschädigt und steht voraussichtlich für die nächsten zwei Einsätze nicht zur Verfügung.


Anschließend wurden wir von der Polizei in Naudeh um Hilfe gebeten. Dort haben Zivilisten einige IEDs an einer wichtigen Kreuzung südlich der Stadt gefunden. Entschärfungsversuche des Militärs sind fehlgeschlagen. Auch dort ist unser Platoon in einen größeren Hinterhalt geraten, den wir aber ohne Verlusten abwehren konnten. Außerdem konnte in der Nähe ein Compound gesichert werden, der in Zukunft als Beobachtungsposten für das Militär genutzt werden soll.



Mission #3 - 12.06.2019:

Aus den aktuellsten Informationen geht hervor, dass die Islamisten über die nächsten Wochen einen Vorstoß Richtung Norden, vor allem im Westen der Region, planen. Das große Ziel soll angeblich das Kraftwerk im Nord-Westen sein, dass die gesamte Region mit Strom versorgt. Diese Informationen konnte ein kleines Aufklärungsteam von uns in der Nacht zuvor sichern.


Um diesem Vorstoß entgegen zu wirken, bestand der Auftrag dieses Einsatzes daraus, die Feinde direkt an der Grenze zu ihrem Gebiet zu schwächen. Ziel ist es, den Feind so viel wie möglich zu schwächen, um ein durchsickern der Kämpfer Richtung Norden zu erschweren.


Allerdings haben wir unsere Feinde etwas unterschätzt. Bereits im ersten Dorf, Makan-aljamal, geriet unser Platoon in einen zermürbenden Hinterhalt. Durch die Feuerunterstützung durch einen Bradley (Rhino) konnte der Angriff erfolgreich zurückgeschlagen werden.


Kurz darauf wurde unser Platoon östlich des Dorfes Kakoran von einem Artillerie-Angriff unserer Feinde überrascht, der zwei Total-Ausfälle forderte. Kurz darauf erfolgte der Rückzug...


Der erfolglose Vorstoß von unserer Seite wird die Feinde stärken und ihre Moral wahrscheinlich deutlich anheben.



Mission #4 - 15.06.2019:

Der Fehlschlag des letzten Einsatzes hat dafür gesorgt, dass sich unsere Feinde deutlich offener und aktiver gezeigt haben. Es gab über die letzten Tage mehrere Anschläge und Überfälle auf Patrouillen des Militärs und der Polizei. Auch die IDAP, die seit ca. 3 Tagen ihr Camp in der Region errichtet, hat bereits zwei freiwillige Helfer durch sekundäre IEDs an einem der Anschlagsorte verloren.


Genau aus diesem Grund sollte unser Platoon das Dorf Deraz auf IEDs untersuchen, um den Weg für die IDAP-Helfer nach einem Anschlag freizumachen. Dafür hatte die Polizei bereits alle Zivilisten evakuiert und das Dorf abgesperrt.


Kurz nach dem Fund der ersten IEDs wurde ein nahegelegener Compound eines Politikers der örtlichen Regierung angegriffen. Wir konnten zur Hilfe eilen und die Evakuierung des Politikers sicherstellen.


Währenddessen hatten unsere Feinde bereits mit einem Angriff auf eines der Ölfelder im Süden begonnen. Die Sicherheitskräfte dort wurden schnell überwältigt. Unser Platoon sollte so schnell wie möglich zur Hilfe eilen und den Angriff zurückschlagen.


Nach einem langen Feuergefecht am Ölfeld in der Nähe des Dorfes Maku lautete der nächste Auftrag, in das feindliche Gebiet vorzustoßen und den Schwung auszunutzen um die Feinde zurückzudrängen. Im Laufe des Vorstoßes konnten die Dörfer Dola und Gorqan von den Islamisten zurückerobert werden.



Mission #5 - 19.06.2019:

Aufgrund unserer Vorgehensweise haben sich unsere Beziehungen zu den Bewohnern der Region massiv verschlechtert. In der Region finden jede Menge Kundgebungen der Islamisten statt, die, laut unseren Informationen, in den letzten Tagen und Wochen deutlich besser besucht sind als zuvor. Seit dem bekommen wir deutlich weniger Infos als sonst über IEDs und mögliche Überfälle.


Um die Straßen sicherer zu machen, sind in den nächsten Tagen deutlich größere Patrouillen angesetzt. Eine dieser Patrouillen, für die unser Platoon eingeteilt wurde, führt weit in den Nord-Westen bis zur FOB des Militärs. Dort werden wir über Nacht stationiert und patrouillieren dieselbe Strecke am nächsten Tag wieder zurück.


Gleichzeitig benötigt FOB Obeh eine Nachschublieferung an Treibstoff, nachdem der Konvoi des Militärs, der eigentlich für die Versorgung zuständig ist, von einer IED zerstört wurde. Außerdem hat die IDAP nach medizinischem Material gefragt, da die Verletzten in den letzten Tagen deutlich mehr geworden sind. Beides wurde von uns, auf dem Weg zur nördlichen FOB, abgeliefert.


Nach heftigen Feuergefechten im Nord-Westen konnten wir die FOB, unter Verlust eines MRAPs, erreichen.



Mission #6 - 26.06.2019:

Es gibt einige Berichte über einen radikalen Teil der Polizei, die die Dörfer der Region nach "Ungläubigen" durchsuchen. Bisher gab es keine Feindseligkeiten zwischen diesen Polizisten und unseren eigenen Truppen. Allerdings soll in den nächsten Tagen trotzdem das Gespräch gesucht werden.


Aus diesem Grund lautete der Auftrag, das Dorf Naw südlich von FOB Scorpion aufsuchen um mit einigen dieser Polizisten zu sprechen. Das Gespräch verlief friedlich und wir konnten einige Informationen darüber sammeln, was die Polizisten in den Dörfern vorhaben.


Kurz darauf wurden wir allerdings aus Richtung Süden angegriffen. Nach längeren Feuergefechten wurde ein MRAP beschädigt, der anschließend zurück in das nahe gelegene Dorf zur Reparatur geschleppt wurden musste. Nach der erfolgreichen Reparatur konnte der Einsatz fortgesetzt werden und die Feinde zurückgeschlagen werden.


Nach der Sicherung der Umgebung konnten wir erfolgreich zur FOB zurückkehren.



Mission #7 - 03.07.2019:

Aktuell konnten wir einige Erfolge verzeichnen. Die Islamisten befinden sich dennoch nicht auf dem Rückzug. Laut unseren Informationen haben sich einige Kämpfer süd-westlich von FOB Nauzad gesammelt und verstecken sich in den Compounds der Umgebung. Um einen größeren Angriff in den folgenden Tagen zu verhindern, lautete der Auftrag für diese Nacht, das Gebiet süd-westlich der FOB zu sichern.


Dazu wurde uns ein VTOL zugeteilt, das als Gunship Feuerunterstützung zur Verfügung stellen sollte. Gleichzeitig haben wir unseren Nachtvorteil ausgespielt und unsere Feinde überraschen können.


Nach heftigen Feuergefechten und viel Nahkampf in den verschiedenen Compounds, konnten wir mit der Unterstützung durch das VTOL viele der Kämpfer ausschalten bzw. zum Rückzug zwingen. Hoffentlich werden unsere Feinde diese Nacht nicht zu schnell vergessen!



Mission #8 - 06.07.2019:

Unsere Feinde befinden sich endlich auf dem Rückzug. Unser vergangener nächtlicher Einsatz scheint Wirkung zu zeigen. Trotzdem ist die Gefahr durch IEDs noch nicht gänzlich beseitigt. Viele Patrouillen stoßen immer noch täglich auf die improvisierten Sprengsätze. Außerdem verstecken sich auch noch jede Menge Kämpfer unter den Zivilisten der vielen Dörfer.


Der heutige Auftrag bestand deshalb aus der Zerstörung einer IED-Werkstatt im Nord-Westen und die Unterstützung des örtlichen Militärs. Um unserer Aufgabe als Quick-Reaction-Force gerecht zu werden, wurde uns ein Blackhawk für die schnelle Verlegung zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig sollte ein Littlebird unsere Landungen abdecken und Feuerunterstützung leisten.


Nach der Zerstörung der IED-Werkstatt konnten wir erfolgreich einen Verletzten Soldaten des Militärs retten, dessen Gruppe bei einer Patrouille in einen Hinterhalt geraten ist.


Allerdings bestand der Einsatz nicht nur aus Erfolgen. Im Laufe des Abends wurde der Beobachtungsposten des Militärs im Süden angegriffen. Durch unser schnelles Eingreifen konnte der Angriff erfolgreich zurückgeschlagen werden. Die Rückeroberung des nahe gelegenen Dorfes Mian ist allerdings aufgrund fehlender Luftunterstützung und den Befestigungen der Feinde nicht möglich gewesen. Kurz nach Beginn des Angriffes wurde unser Platoon durch massives Mörserfeuer dezimiert...



Mission #9 - 10.07.2019:

Nachdem unser Platoon beim letzten Einsatz im Dorf Mian zurückgeschlagen wurde, ging es heute darum, das Dorf und den Süd-Osten der Region endgültig zurückzuerobern. Unsere Feinde haben sich dort sehr gut eingegraben und einige Bunker-Anlagen errichtet. Aus diesem Grund wurde uns ein Apache als Unterstützung zugeteilt.


Trotz der Verbissenheit unserer Feinde, die Region zu halten, gelang es uns das Dorf Mian und die Umgebung zu sichern. Auf dem Weg zum Dorf Murabat, weit im Süd-Westen, hat uns eine Gruppe von ca. 16 Polizisten erreicht. Die Lage war sehr unklar, da es sich bei den Polizisten um die Angehörigen des radikalen Teils der Polizei handelte.


Kurz darauf eröffneten die Polizisten das Feuer auf unser Platoon. Damit ist der radikale Teil der Polizei nun offiziell als feindlich einzustufen. Gleichzeitig ereigneten sich ähnliche Vorfälle in der gesamten Region. Aus diesem Grund erfolgte eine schnelle Rückverlegung zur FOB Scorpion.


Wie nun mit der neuen Gefahr umgegangen wird, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen...



Mission #10 - 13.07.2019:

Inzwischen wird der Angriff der radikalen Polizisten als fehlgeschlagener Putsch eingestuft. Um genau zu sein, kam der Putsch direkt aus der aktuellen Regierung. Wir gehen davon aus, dass Abdul al-Karimi, ein hochrangiger Politiker und Vertrauter des Sultans, dahintersteckt.


Unser Auftrag bestand darin, die restlichen Dörfer im Süden zu sichern und die verbliebenen Feinde von dort zu vertreiben. Gleichzeitig sollten wir die Augen nach Abdul al-Karimi offenhalten, der nach dem fehlgeschlagenen Putsch untergetaucht ist. Dazu wurde uns ein Apache zur Unterstützung zugeteilt. Zusätzlich hat das Militär einen Großangriff auf die verbliebenen Ölfelder im Süden gestartet.


Im Laufe der Operation hat sich herausgestellt, dass sich unserer Zielperson mit einigen Vertrauten der radikalen Polizei in eine Höhle in der Nähe zurückgezogen hat. Wir konnten die Höhle erfolgreich sichern und Abdul al-Karimi gefangen nehmen.


Einige Tage später, nachdem sich die Nachricht verbreitet hat, haben viele Kämpfer der Islamisten die Waffen niedergelegt. Die Lage in der Region wird sich nun hoffentlich verbessern und wieder zur alten Stabilität zurückkehren.



ENDE DER KAMPAGNE

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