Operation Quicksand - August bis September 2018 - Lythium

Operation Quicksand

August bis September 2018

Lythium




Szenario Geschichte / Beschreibung

ca. 1 Jahr nach Operation Sandstorm...


Im Zuge des restlichen Verlaufs von Operation Sandstorm konnte die RIA erfolgreich in die Bergregionen und kleinen Dörfer zurückgedrängt werden. Eine neue Bezirksregierung wurde von der örtlichen Bevölkerung gewählt und hat ihre Arbeit aufgenommen. Das International Development & Aid Project kurz IDAP hat seine Aufgaben weiter ausgedehnt, versorgt die Bevölkerung und steht der Bezirksregierung beratend zur Seite. Neue Straßenbau-Projekte wurden in die Wege geleitet und viele der Unternehmen haben ihre Arbeit wieder aufgenommen. Um die Sicherheit zu erhöhen unterstützt unser Militär den Aufbau der örtlichen Polizei, die bereits mehrere Checkpoints auf den wichtigsten Straßen betreibt.


Allerdings ist die Ruhe trügerisch, immer wieder gibt es Vorfälle, Anschläge und Überfälle durch die übrig gebliebenen Mitglieder der RIA, die nun vor allem aus dem Verborgenen heraus operieren und sich unter das Volk mischen. Die aktuell schwierigste Aufgabe ist es, den Versorgungskorridor bzw. das Tal zwischen unserer nördlichen und südlichen Airbase aufrechtzuerhalten. Unsere FOBs sind auf diese Versorgungswege angewiesen. Hauptaufgabe ist aktuell die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherung der wichtigsten Verbindungsstraßen. Dazu kommen das gezielte Ausschalten von übrig gebliebenen Führungspersonen und das Zerstören von Waffenlagern oder IED-Werkstätten.


Hier kommt unser Team ins Spiel. Wir werden in der FOB Revolver, relativ zentral in Lythium gelegen, stationiert. Von dort werden wir verschiedenste Aufgaben übernehmen, um den neu geschaffenen instabilen Frieden, in der Region zu wahren. Die zukünftigen Aufgaben unseres Militärs werden unter der Operation Quicksand zusammengefasst und weitergeführt...


Südlich von Afghanistan gibt es ein weiteres Problem. Die Aggression der CSAT gegenüber Pakistan sorgt für die Destabilisierung der Region. Gleichzeitig gibt es Provokationen zwischen unserer Regierung und der iranischen Regierung, einem Mitglied der CSAT. Die letzte Provokation durch die iranische Regierung beantwortete Präsident Trump mit drastischen Worten. Die Lage bleibt angespannt...



Gefährdete Gebiete = ROT

Sichere Gebiete = BLAU






Eintrag #1 vom 25.07.2018:

Wir sind gestern Abend erfolgreich in der FOB Revolver angekommen. Heute wurden wir gleich mit einer ersten Aufgabe betraut. Wir bilden zwar Polizisten der ANP zu EODs aus, allerdings geht die Ausbildung nur schleppend voran. Deshalb mussten wir der ANP zur Hilfe eilen um eine IED im kleinen Dorf Ocarif, das sich auf unserer Versorgungsroute zwischen Nord und Süd befindet, zu entschärfen. Bis auf einen kleineren Zwischenfall mit der Person die vermutlich die IED gelegt hatte, blieb die Lage ruhig.


Danach ging es gleich weiter Richtung Westen, zu unserem eigentlichen Auftrag. Laut einigen Informationen befand sich dort eine kleine IED-Werkstatt. Auf dem Weg dorthin passierten wir einen der ANP-Checkpoints, dort konnten die Polizisten einen Waffenhändler der RIA festnehmen. Kurz darauf wurden wir angegriffen, konnten den Versuch der RIA ihren Komplizen zu befreien allerdings abwehren. Hoffentlich liefert uns der Waffenhändler ein paar Informationen.


Im Zielgebiet, in dem die Werkstatt vermutet wurde, stießen wir auf unerwartet viel Feindkontakt. Nach längeren Feuergefechten gelang es uns die IED-Werkstatt erfolgreich zu zerstören.


So ging der erste richtige Tag in Lythium zu Ende...





Eintrag #2 vom 28.07.2018

Die Hitze macht hier allen zu schaffen... viele waren froh, als bekannt gegeben wurde, dass der nächste Einsatz am späten Abend stattfinden würde...


FOB Mafaraz benötigt regelmäßig Nachschublieferungen. Für gewöhnlich kein Problem, allerdings wurde die westliche Route durch die Berge vor zwei Tagen durch einen Erdrutsch unpassierbar. Die Arbeiten werden dort wohl noch eine Weile dauern, deshalb wurden wir kurzfristig dazu abgestellt, eine Route entlang des Flussbetts im Norden zu überprüfen.


Außerdem konnten unsere Intelligence Officer einige interessante Dinge von dem festgenommenen Waffenhändler erfahren. Es hat sich herausgestellt, dass er nur ein Waffenschmuggler ist, konnte uns aber die ungefähre Position des Waffenlagers nennen, aus dem er die gefundenen Waffen abgeholt hatte. Praktische Sache: Der Compound lag direkt auf unserem Weg. Im zweiten Komplex den wir überprüften, konnten wir dann auch die Waffen finden und sprengen. Die Suche nach dem Drahtzieher hinter dem Waffenhandel scheint also weiter zu gehen...


Nach der Ankunft in Mafaraz konnten wir unser Nachtlager beziehen, allerdings nicht besonders lange... Die RIA hatte sich dazu entschieden, die FOB unbedingt während unseres Aufenthalts anzugreifen. Gegen ca. 2 Uhr nachts schlugen die ersten Mörsergranaten ein, die die FOB stark beschädigten. Wir konnten den Angriff gemeinsam mit den dort stationierten Soldaten abwehren und setzen den flüchtenden Feinden bis zum Morgengrauen nach. Danach ging es ohne weitere Zwischenfälle zurück zur FOB...


Eintrag #3 vom 01.08.2018:

Wir hatten einige Tage Ruhe. Allerdings hat sich wieder herausgestellt, dass das meist nichts gutes verheißt. Wir werden die nächsten Tage in einem kleinen Vorposten im Nirgendwo verbringen. Der Posten liegt östlich der FOB Outback auf einem Hügel. Von dort kann das große östlich gelegene Tal und einige kleinere Dörfer beobachtet werden. Ziel des Ganzen ist es, mehr über den Waffenhandel und die Feindbewegungen im Osten herauszufinden.


Vorgestern Nacht wurden wir per Helikopter in der Nähe der Stellung abgesetzt. Zu Fuß ging es rauf zum Vorposten. Die erste Nacht verlief ereignislos, bis auf einen Fehlschuss der vermutlich eine Herde Schafe in der Nähe erwischt hat... zumindest kam der Bauer am nächsten Morgen aufgebracht bei uns vorbei.


Im Laufe des Tages konnten wir bewaffnete Männer beobachten, die einige Zivilisten in ihren Fahrzeugen auf der Straße bedrängten. Entgegen unseres Befehls haben wir, nachdem Schüsse gefallen sind, eingegriffen und das Fahrzeug der bewaffneten Männer fahruntauglich geschossen.


In der folgenden Nacht wurde der Posten angegriffen. Trotz des starken Feindbeschusses konnten wir die Stellung halten und den Angriff abwehren. Unsere Anwesenheit scheint also irgendjemanden massiv zu stören.


Einige Tage liegen noch vor uns.

Sand, Dreck, Hitze und Langeweile... Willkommen im Vorposten Zeko...


Eintrag #4 vom 08.08.2018:

Die letzten paar Tage im Vorposten Zeko waren relativ ruhig. Heute durften wir im Laufe des Tages den Vorposten wenigstens für einige Stunden verlassen. Um im Osten besser für Sicherheit sorgen zu können, soll östlich des Vorpostens ein ANP-Checkpoint errichtet werden. Deshalb haben wir bei den Zivilisten im Dorf im Osten um ein Treffen gebeten, das für Mittag geplant war.


Ein kleines Team musste im Vorposten für Sicherheit sorgen, während der Rest zum Dorf im Osten aufbrach. Das Gespräch an sich verlief nicht optimal. Die Zivilisten sind nicht besonders begeistert von der Idee eines ANP-Checkpoints direkt vor ihrer Haustür. Ihrer Meinung nach, mach sich das Dorf so nur zur Zielscheibe der islamistischen Kämpfer der RIA.


Allerdings musste dafür nicht einmal der Checkpoint errichtet werden. Im Laufe des Gesprächs erwähnte der Dorfälteste, dass ihnen durch die RIA gedroht wurde, falls sie sich mit uns treffen. Diese Warnung machten unsere Feinde wahr und griffen das Dorf und auch unseren Vorposten an. Der Angriff konnte abgewehrt und gleichzeitig eine Mörserstellung der RIA zerstört werden.


Danach ging es zurück zum Vorposten, der ebenfalls unter starkem Beschuss gestanden hatte...


Im Laufe des restlichen Tages wurde uns mitgeteilt, dass neue Informationen zum Waffenhandel im Osten vorliegen. Da wir seit Einsatzbeginn mit der Aufgabe betraut waren, mehr über die Versorgungswege unserer Feinde herauszufinden, wurden wir nach Einbruch der Dunkelheit per Chinook zu einem kleinen Dorf im Norden geflogen. Dort konnten wir einige Informationen über den Waffenhandel finden.


Ein Vorteil hatte der nächtliche Ausflug: Wir wurden zurück zur FOB Revolver gebracht... Endlich nicht mehr im Sand schlafen...


Eintrag #5 vom 11.08.2018:

Die Informationen, die wir beim nächtlichen Einsatz vor einigen Tagen sammeln konnten, wurden nun analysiert und ausgewertet. Der nächste Angriff gegen die Versorgungslinien der RIA wurde bereits beschlossen und fertig geplant.


Allerdings mussten wir erst einmal einem ANP-Checkpoint helfen. Ein vermeintlicher Zivilst hatte sich mitten im Checkpoint in die Luft gesprengt und kurze Zeit später stand der Checkpoint unter Beschuss durch Kräfte der RIA. Es gab einige Verletzte und Ausfälle auf Seiten der ANP, der Angriff konnte aber erfolgreich zurückgeschlagen werden. Anschließend wurden wir per Helikopter zur US-Airbase im Norden geflogen.


Nach kurzer Vorbereitungszeit, ging es dann gleich weiter per Prowler. Etwas unauffälliger als in den letzten Einsätzen...

Die Informationen gaben einige Hinweise auf einen Waffenhändler, der die RIA mit schweren Waffen versorgt und von einem kleinen Dorf im Norden die Versorgung der RIA plant. Es sollte sich um einen Asiaten handeln, der laut den Analysten nicht einmal arabisch spricht.


Das Dorf konnte erfolgreich überfallen werden und der Waffenhändler gefangen genommen werden. Dieser wurde anschließend per Helikopter ausgeflogen. Auch konnten noch einige weitere Informationen über Waffenlager und Versorgungsrouten der RIA und des Waffenhändlers gefunden werden.


In den nächsten Tagen stellt sich hoffentlich heraus, was unser netter Gast alles weiß...


Eintrag #6 vom 15.08.2018:

Durch die Festnahme des Waffenhändlers konnte ein Treffen der RIA mit dem Händler erfasst werden. Der Treffpunkt befindet sich westlich des nördlichen Flugfeldes, abgegrenzt von größeren Zivilisationen, hinter schmalen Gebirgspässen und hohen Gipfeln. Zu unserem Pech ist der Zeitpunkt des Treffens unbekannt. Seit Beginn dieser Woche haben Aufklärungsdrohnen das Gebiet beobachtet und konnten lediglich Zivilisten bei allgegenwärtigen Tätigkeiten beobachten. Ein Spezialteam wurde beauftragt die Beobachtung der Region fortzusetzen und bei Kontakt die Zielpersonen gefangen nehmen.


Das Team soll bei LZ Rocky per Helikopter anlanden und ein Militärcamp zur weiteren Observierung errichten. Darüber hinaus sollen großzügige Patrouillen durch die Region geführt werden. Die erste Nacht verlief ohne große Überraschungen - bis auf Kugels unerträglichen Schlafstörungen.


Am Anbruch des zweiten Tages wurde der Fokus hauptsächlich auf den Treffpunkt und das in der Nähe gelegene Dorf Doran gesetzt. Ein Scharfschützenteam beobachtete den vermeidlichen Punkt des Treffens seit dem Tag der Ankunft. Die restlichen Teams wurden auf den Bergen positioniert, wodurch sie das Zielgebiet perfekt im Blick hatten. Einige Stunden nach dem Sonnenaufgang wurde Kontakt auf RIA Einheiten bestätigt. Eine einzelne Person wurde beobachtet, die offensichtlich auf jemanden gewartet hatte. Nach ein Paar Minuten trafen dort weitere RIA Kämpfer aufeinander und verließen den Treffpunkt so schnell wie sie auch gekommen waren. Die einzelne Person brach in Richtung Doran auf, ganz ohne Eile. Ein Teil der Spezialeinheit entdeckte ebenso mehrere zivil bekleidete Personen, die sich aus Doran nördlich wegbewegten. Zwei von ihnen hatten verdächtigte Rucksäcke auf dem Rücken, die wie Waffentaschen aussahen.


Nach einem kurzen Funkspruch mit Watchtower wurde beschlossen das Dorf Doran anzugreifen, um evtl. mögliche Informationen zu erhalten. Nachdem die Hälfte des Dorfes gesichert worden ist begann der Gegenangriff der RIA. Aufgrund der Mörsereinschläge und der zahlenmäßigen Unterlegenheit kam der Befehl zum Rückzug auf das Camp. Ebenso wurden Mörsereinschläge am nördlichen Flugfeld registriert, die einen Kerosin-Tank zerstörten.


Eintrag #7 vom 18.08.2018:

Vor zwei Tagen sind wir von unserem nicht besonders erfolgreichem Ausflug im Norden der Region zum Airfield zurückgekehrt und konnten uns bis gestern etwas ausruhen.


Während dem Briefing wurden uns einige interessante Dinge zum gefangen genommenen Waffenhändler mitgeteilt. Anscheinend gehört er zum Geheimdienst des chinesischen Teils der CSAT. Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass er auch Informationen über unsere Truppenbewegungen gesammelt hat. Die Spannungen mit der CSAT haben sich deshalb weiter verschärft...


Allerdings mussten wir uns erst einmal der Treibstoffknappheit am nördlichen Airfield annehmen. Mit unseren MRAPs konnten wir ohne größere Zwischenfälle zu unserer FOB Revolver zurückverlegen. Dort wurde von einem anderen Team einige Stunden zuvor ein Tanklaster abgestellt, den wir anschließend zum nördlichen Airfield bringen sollten. Auf dem Weg dorthin gab es einen größeren Hinterhalt durch die RIA. Ohne größere Verluste konnten wir die Feinde zurückschlagen und unseren Weg fortsetzen.


Nachdem wir am Airfield angekommen waren, gab es einen neuen Auftrag. Es handelte sich um einen Aufklärungsmission der Dörfer im Nordosten von Lythium. Allerdings hatte uns Watchtower nur spärliche Informationen mitgeteilt und somit war nicht 100% klar, nach was wir überhaupt suchen. Im Laufe der Nacht hat sich dann herausgestellt, dass wir zu den Dörfern geschickt wurden, um nach CSAT-Aktivität zu suchen. Anscheinend wurde ein Treffen zwischen der RIA und einigen CSAT Angehörigen vermutet, das wir auch nach einiger Zeit aufklären konnten.


Das Treffen konnte für einige Minuten beobachtet werden, bis uns ein CSAT-Soldat auffiel, der plötzlich in die Richtung der Position einer unserer Teams zeigte. Kurze Zeit später wurden wir, ohne es zu bemerken, von Mitgliedern einer CSAT-Aufklärungseinheit umzingelt. Wir traten den Rückzug an, die Feinde eröffneten allerdings das Feuer... Wir wissen bis jetzt nicht mit Gewissheit, was aus zwei unserer Teams geworden ist...


Anscheinend gibt es nun eine dritte Partei...


Eintrag #8 vom 22.08.2018

Nach dem Zwischenfall mit der CSAT vor einigen Tagen hat sich die Lage für uns deutlich verändert. Zu den Patrouillen auf den Straßen und wichtigen Verbindungswegen, kommen nun auch Patrouillen an der westlichen Grenze der Region dazu. Da der Iran bzw. die CSAT an der westlichen Grenze Truppen zusammengezogen hat, wird nun vermutet, dass ein Angriff kurz bevorsteht.


Deshalb werden wir nun ebenfalls verstärkt dazu eingesetzt, die westlichen Grenzbereiche von Lythium zu beobachten. Gestern Abend ging es zum ersten Einsatz im Westen zur FOB Limar. Dort angekommen wurden uns einige Quads zugeteilt, mit denen wir in eine abgelegene Region in der nordwestlichen Ecke der Region aufbrachen.


Die Patrouille verlief zu Beginn ruhig, bis wir tiefer in den Bergen auf ein von der RIA besetztes Dorf stießen und überrascht wurden. Nach einem längeren Feuergefecht, konnten alle feindlichen Kontakte bekämpft und das Dorf gesichert werden.


Durch verschiedene Funksprüche der OPZ waren wir bereits auf einen Angriff durch die CSAT vorbereitet, allerdings hat niemand mit einem Angriff durch Fallschirmjäger, die mit einem bewaffneten Transportflugzeug abgesetzt wurden, gerechnet. Wir verloren im Laufe des Feuergefechts mit einigen Spezialeinheiten der CSAT unsere Quads und hatten eigentlich den Auftrag, die Ebenen weiter im Westen aufzuklären. Allerdings kam für uns, aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit unserer Feinde nur der Rückzug zur FOB Limar in Frage...


Mit einem Angriff aus der Luft hatten wir ursprünglich nicht gerechnet und unsere Radaranlagen hatten den Feind viel zu spät entdeckt. Des Weiteren sind auch unsere Flugabwehr-Möglichkeiten zum aktuellen Zeitpunkt sehr begrenzt, da man nicht mit einem Feind aus der Luft gerechnet hatte...


Eintrag #9 vom 25.08.2018

Durch die erhöhten Patrouillen in der nord-westlichen Region von Lythium wurde im Morgengrauen ein Versorgungskonvoi zu den FOBs Northland 1&2 entsandt.

Dieser Konvoi sollte sein Ziel allerdings nie erreichen, da er kurz nach FOB Limar in einen Hinterhalt aus automatischen Geschützen und Minen geriet und vollständig zerstört wurde.


Ein Team wurde von Watchtower entsendet um die Überreste des Konvois zu sichern und die Leichen zu bergen.

Durch die technologisch hoch entwickelten Geschütze konnte die RIA nicht hinter dem Anschlag stecken und so wurde das Team auf Erkundungstour in die Bergregionen beordert.

Während des Marsches konnte eine Aufklärungsdrohne in den tiefen Täler einen kleinen Funk-Außenposten aufklären und dessen Zerstörung wurde angeordnet. Nach einem sehr kurzen Feuergefecht konnten die Daten der dort stationierten Einheiten runtergeladen werden, welche einige interessante Daten aufwiesen.


Es hatte den Anschein, dass die CSAT mittlerweile aktiver im Gebiet unterwegs war als angedacht. Sie hatten detaillierte Pläne über den Konvoi inkl. seiner Beladung und konnten ihn so mit Leichtigkeit zerstören.

Des Weiteren wurde ein Logbuch der Patrouillen gesichert, welches ebenfalls eine Aktuelle im Bereich Mayankel verwies.


Da wir der CSAT nun einen Schritt voraus waren machte sich das Team auf und klärte das Treffen einer kleinen CSAT Einheit und der Dorfältesten auf.

Das Treffen war gut gesichert und das Team konnte nur schwer in die Stadt eindringen und einen der Ältesten in Gewahrsam nehmen.


Eintrag #10 vom 29.08.2018

Nach den bisherigen Aktivitäten der CSAT in den nördlichen Grenzregionen wurde als Vorsichtsmaßnahme ein kleines Aufklärungsteam nach Doran entsendet um die Loyalität der örtlichen Bevölkerung zu sichern.


Was wir leider nicht in den gefundenen Berichten der CSAT entdeckten war, dass Doran mittlerweile schon von der RIA mit Hilfe der CSAT besetzt, die örtliche Bevölkerung in den Bergen abgeschlachtet und das Dorf befestigt wurde.


Als das Aufklärungsteam das Massengrab entdeckte wurde eine A-10 in den Luftraum über Doran beordert und gemeinsam mit der Infanterie die gezielte Zerstörung von strategischen Zielen begonnen.


Was wir allerdings nicht erwarteten war, dass die CSAT bereits Pläne für eine großangelegte Verstärkung per Helikopter hatte.


Das Team zog sich unter dem Feuer der A-10 in Richtung Süden zurück. Allerdings wurde das Flugzeug von den Verstärkungseinheiten der CSAT abgeschossen und der Pilot musste über feindlichen Gebiet abspringen. Was mit ihm passierte wissen wir bisher nicht.


Dieser Tag ist wohl der Wendepunkt unserer Mission in Lythium...


Eintrag #11 vom 01.09.2018

Nachdem die A10 abgeschossen worden ist war das nächste Ziel simple: Ein kleines Aufklärungsteam, aus 3 Mann, wurde in die Nähe von Doran geschickt, um die Position von feindlichen FLAK Stellungen herauszufinden. Die Vorbereitungen für den Einsatz verliefen spartanisch, als Sonderausrüstung wurde ein Großkaliber-Scharfschützengewehr mit AP Munition mitgeführt. Der Transport zum Zielgebiet wurde mit einem Hubschrauber gedeckt.


Im Einsatzgebiet wurde zuerst eine erhöhte Stellung anmarschiert, um einen besseren Überblick zu bekommen. Auf dem Hügel angekommen, nach einer gefühlten Ewigkeit, wurde ein kurzer Lichtblitz, einen Kilometer westlich, gesichtet. CSAT Fahrzeuge wurden auf dem Hügel positioniert, um Radar und FLAK Stellungen einzurichten. Um weitere Informationen dieser Stellung zu erhalten hat das Team dreimal seine Position geändert. Dadurch konnte zwei Mannschaftskajüten ausfindig gemacht werden, die sich im hinteren Teil der Stellung befanden. Ansonsten wurden 10 Wachsoldaten, eine Flugabwehr und ein bewaffnetes Fahrzeug entdeckt.


Nach einer Weile entschied sich die Einsatzleitung die Stellung durch einen präzisen Artillerieschlag zu zerstören, das bewaffnete Fahrzeug mit der AP-Munition kampfunfähig zu schießen und in weiterer Folge einen schnellen Zugriff auf die Mannschaftskajüten durchzuführen. Drohnen konnten mehrere Kämpfer in der Nähe von Doran ausmachen, 800m entfernt von der AA-Stellung. Dies versprach für den Zugriff ein Zeitfenster von 10 Minuten, wie die feindliche Verstärkung eintreffen würde.

Der Plan wurde wie besprochen ausgeführt, wodurch eine wichtige Nachricht in den Kajüten gefunden worden ist:

"Unsere Truppen sind bald alle in Stellung. Der Angriff auf das südliche Städtchen wird den Amerikanern unerwartet treffen. Wenn die Stadt eingenommen wird sind wir in der Lage das nördliche US-Flugfeld zu umkreisen, um es dann vom Nachschub abzuschneiden. Falls wir bei der Belagerung des Flugfeldes versagen haben wir dennoch einen Plan B..."


Nach dem Einsatz wurde das Aufklärungsteam zurück zur FOB Revolver geflogen.


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